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Die Leukämiekinder von St. Petersburg

Hilfsmaßnahmen der DEUTSCHEN LEBENSBRÜCKE e.V.
Seit 1991/ 92

Anlässlich der Umbenennung der Stadt in " St. Petersburg "  reiste der Präsident der DEUTSCHEN LEBENSBRÜCKE, Eduard Prinz von Anhalt, im November 1991 in die Stadt seiner Vorfahrin Katharina der Großen. Er folgte damit einer Einladung des damaligen Oberbürgermeisters Anatoli  Sobtschak, der um humanitäre Hilfe bat.

Im Winter 1991 war die Versorgungslage für die Bevölkerung äußerst kritisch. Zwar brachten Glasnost und Perestroika Freiheit, jedoch kam die Wirtschaft völlig zum Erliegen. Lebensmittel, selbst Brot, waren kaum erhältlich und wenn, dann streng rationalisiert. Eine Hungersnot drohte, hinzu kamen hohe Arbeitslosigkeit, ausstehende Löhne, fehlende Arzneimittel, uvm. Am schlimmsten davon betroffen waren öffentliche Einrichtungen, insbesondere Krankenhäuser.

In der Leukämieabteilung des Kinderkrankenhauses Nr. 1 war die Lage besonders dramatisch. Fehlende Medikamente, Verbandsmaterial, Pflaster, Spritzen, Antibiotika, veraltete und defekte Geräte, kaum vorhandene, unzureichende Lebensmittel verursachten eine Sterberate von 85%.

Seit 1991/92 stellte die DEUTSCHE LEBENSBRÜCKE über 200 t Nahrung, Medikamente, med.-techn. Geräte im Wert von über 1,5 Mio € zur Verfügung. Es konnten die Kinderabteilung  renoviert und neue Betten angeschafft werden. Außerdem  richteten wir eine Küche zur Selbstverpflegung ein und versorgen die Kinder und Mütter regelmäßig mit Frischobst und notwendiger Zusatznahrung.

Trotz allem gibt es für die Menschen bis heute keine essentiellen Verbesserungen. Wenn auch das Warenangebot westlichen Standard erreicht hat, so ist dies wegen der hohen Arbeitslosigkeit, ausstehender Löhne, für 70% der Russen nicht bezahlbar. Das normale Leben ist für viele Menschen, vor allem in Städten, kaum finanzierbar. Kommen dann aber noch Kosten für Medikamente und Krankenhaus hinzu, übersteigt es die finanziellen Möglichkeiten der Familien um ein Vielfaches. Blanke Not und Verzweiflung sind die Folge.

Die Leukämiekinder von St. Petersburg können auch heute im Jahr 2009 nur mit Hilfe von außen überleben. Es fehlen Medikamente jeglicher Art, Antibiotika, Zytostatika, Gerätschaften, vitaminreiche Verpflegung, Mittel für Gehälter und Fortbildungsmaßnahmen für Ärzte.

Die Leukämieabteilung ist die einzige Hoffnung für viele todkranke Kinder aus ganz Russland. Doch diese kleinen Patienten haben nur dann eine Chance zum Überleben, wenn wir sie mit den lebensnotwendigen Medikamenten versorgen.

Die Leukämiekinder von St. Petersburg brauchen unsere Hilfe

Helfen auch Sie mit, die Not dieser Kinder ein wenig zu lindern !

Diese Aktion der DEUTSCHEN LEBENSBRÜCKE e.V. hat aktive prominente Unterstützung durch:

Michael Lesch, Marie Luise Marjan, Prof. Peter Weck und Michael Douglas

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